15. Jahrhundert

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nach 1400           Lauta untersteht Anfang des 15. Jahrhunderts dem adligen Burgwart der
                    Herrschaft Senftenberg. Gemeinsam mit Groß- und Kleinkoschen geht es später an
                    eine Frau von Penzig über, vermutlich als Leibgedinge entsprechend einem Altenteil.

                    Quelle, bislang unbekannt
                                                 Anmerkungen

1446  06     01     Der Senftenberger Landvogt Hans von Polenz erwirbt das Gebiet der Herrschaft Senftenberg.
                    Mit einer weiteren Urkunde vom 17. Oktober 1447 wird der Erwerb bestätigt.
                    Die Urkunden von 1446 und 1447 galten lange Zeit als erste gesicherte Erwähnung von Lauta.

                    Quelle, bislang unbekannt
                                                 Anmerkungen

1448  11     09     Nickel von Polenz tritt die Herrschaft Senftenberg an die Wettiner ab. Damit
                    gehört das Dorf mit dem Senftenberger Gebiet bis 1815 zu Kursachsen, während die übrige
                    Lausitz unter brandenburgischer Herrschaft 1462 zu Böhmen kommt.

                    Quelle, bislang unbekannt
                                                 Anmerkungen

um 1450             Aus eiszeitlichen Findlingen entsteht vor dem Dorfzugang eine kleine Dorfkirche, die
                    neben der Dorfkirche von Schwarzkollm zu den ältesten der Region zählt.

                    Quelle, bislang unbekannt
                                                 Anmerkungen

1457                Die Dorfkirche von Lauta wird erstmals erwähnt.

                    Quelle, bislang unbekannt
                                                 Anmerkungen


1474                Der Amtshauptmann von  Senftenberg löst das Dorf aus der Verpfändung von den 
                    Herren Köckritz ein.
                    Damit bleibt es als Amtsdorf von Fron und Leibeigenschaft verschont. Die Dorfbewohner
                    müssen jedoch so genannte Hand- und Spanndienste leisten. 

                    Quelle, bislang unbekannt
                                                 Anmerkungen

1495                Die Pfarrkirche "Lawithe" wird in das Meißner Bistumsmatrikel aufgenommen und dem
                    Erzpriesterstuhl Spremberg zugeordnet.

                    Quelle, bislang unbekannt
                                                 Anmerkungen

1498                Die Dorfbewohner werden von den Hand- und Spanndiensten befreit. Mit weiteren
                    12 Amtsdörfern war diese Entlastung erbeten worden. Zu den bestehenden Abgaben
                    treten dafür als Ersatz weitere Geldzahlungen.
                    
                    Quelle, bislang unbekannt
                                                 Anmerkungen