Simon, Clemens

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Clemens Anton Simon (* 31. Dezember 1879 in Oberwesel; † 2. März 1941 in Lautawerk) war ein deutscher Architekt.

Leben und Wirken

Clemens Simon wohnte in der rechten Hälfte des Beamten-Doppelhauses in Lautawerk.

Clemens Anton Simon wurde als zehntes Kind des Schulrektors Jacob Simon und seiner Frau Gertrud, geb. Castor, in der Stadt Oberwesel am Rhein geboren. Am 3. Januar 1880 wurde er in der katholischen Kirche von Oberwesel getauft. [1]

Clemens Simon war am 12. Juli 1915 bei dem in Griesheim am Main ansässigen Unternehmen Chemische Fabrik Griesheim Elektron als Architekt eingetreten. Als Chefarchitekt des Unternehmens war er federführend für das "Projekt VAW" zuständig. Zwischen dem 22. Februar 1922 und dem 20. November 1923 wurde ihm Prokura erteilt. Die Prokura erlosch mit seinem Tod im Jahr 1941.

Zum Zeitpunkt seines Todes wohnte er im Lautawerker Ortsteil Nord in der Richthofenstraße 38 (heute: Nordstraße 38).

Iin ihrer Ausgabe von Juli 1927 veröffentlichte die Zeitschrift "Moderne Bauformen. Monatshefte für Architektur und Raumkunst" unter dem Titel "Zu den Arbeiten des Baudirektors Clemens Simon, Lautawerk (Lausitz)" einen mit zahlreichen Fotos versehenen Beitrag über die Wohnsiedlung Lautawerk-Nord. Die Einführung schrieb ein nur mit der Abkürzung H. V. kenntlich gemachter Autor. Es könnte sich aber um den Architekten Hugo Virchow handeln. Der Fotograf der Bilder ist nicht namentlich benannt.

Clemens Simon hatte noch einen älteren Bruder, Stephan Simon, der ebenfalls als Architekt tätig war und zuletzt in Bitterfeld arbeitete, wo er bis zu seinem Tod im Jahr 1930 auch lebte.

Am 5. März 1943 wurde er auf dem Friefhof in Lautawerk bestattet.


Arbeiten

Literatur


Weblinks

Einzelnachweise

  1. Vgl. Schaaf, Alfred: Burgensium in Wesalia. Familienbuch der Stadt Oberwesel am Rhein (1597) 1642 - 1896, Westdeutsche Gesellschaft für Familienkunde e. V., Köln 2003, S. 919