Simon, Stephan

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Stephan Simon

Stephan Simon (* 14.(?) Januar 1872 in Oberwesel; † um 1930 in Bitterfeld) war ein Deutscher Architekt.


Leben und Wirken

Johannes Stephan Simon wurde als sechsttes Kind des Schulrektors Jacob Simon und seiner Frau Gertrud, geb. Castor, in der Stadt Oberwesel am Rhein geboren. ZU seinem Geburtsdatum gibt es nur die Angabe Januar 1872. Am 18. Januar 1872 wurde er in der katholischen Kirche von Oberwesel getauft. [1]

Stephan Simon war der Bruder des Griesheimer Chefarchitekten Clemens Simon.

Von 1925 bis zu seinem Tod Anfang der 1930er Jahre leitete er die Bauabteilung in Bitterfeld und entwickelte das Kraftwerk in Bitterfeld sowie die dazu gehörige Kraftwerkssiedlung.[2]

Die Stefan-Simon-Straße in Bitterfeld ist nach ihm benannt.

Sein Sohn, Theodor Simon, entwarf zusammen mit den Architekten Alfred Dienst und Kühne die Pläne für den Kulturpalast in Bitterfeld, der von 1952 bis 1954 gebaut wurde.


Literatur

  • Günther Schönfelder, Frauke Gränitz, Haik Thomas Porada: Bitterfeld und das untere Muldetal: eine landeskundliche Bestandsaufnahme im Raum Bitterfeld, Wolfen, Jessnitz (Anhalt), Raguhn, Gräfenhainichen und Brehna, Böhlau Verlag Köln Weimar, 2004.


Weblinks


Einzelnachweise

  1. Vgl. Schaaf, Alfred: Burgensium in Wesalia. Familienbuch der Stadt Oberwesel am Rhein (1597) 1642 - 1896, Westdeutsche Gesellschaft für Familienkunde e. V., Köln 2003, S. 919
  2. Günther Schönfelder, Frauke Gränitz, Haik Thomas Porada: Bitterfeld und das untere Muldetal: eine landeskundliche Bestandsaufnahme im Raum Bitterfeld, Wolfen, Jessnitz (Anhalt), Raguhn, Gräfenhainichen und Brehna, Böhlau Verlag Köln Weimar, 2004, S. 197 u. 199