In Brandenburg sind rund 9.000 Menschen – Frauen, Männer und Jugendliche – allein oder organisiert in Vereinen damit befasst, die Entwicklung in ihrer Heimat festzuhalten bzw. deren Geschichte aufzuarbeiten. Die von ihnen uneigennützig und gemeinnützig geleistete Tätigkeit wird von den offiziellen Stellen und von beruflich mit der Geschichte befassten Personen und Einrichtungen kaum wahrgenommen und wenn doch, dann niemals in ihrer Gesamtheit.

In der Sitzung des Ausschusses für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landtages Brandenburg am 9. Juni 2021 kam das sehr deutlich zum Ausdruck. Obwohl es um die Ehrenamtliche Geschichtsarbeit im Land Brandenburg ging, waren deren Repräsentanten und Akteure von der durch die SPD geführten Ausschussleitung nicht eingeladen worden. Und auch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg griff nicht korrigierend ein.

Bis heute warten die Vertreterinnen und Vertreter der Ehrenamtlichen Geschichtsarbeit auf die Veröffentlichung des Protokolls dieser Sitzung. So wie die Ausschussleitung ihrer Arbeit bisher nachkam und nachkommt, wird es wohl erst Ende des Jahres 2021 oder vielleicht auch erst Anfang 2022 einsehbar sein.

Mit diesem Blog wird ein weiterer Versuch unternommen, sichtbar zu machen, wie umfangreich die Ehrenamtliche Geschichtsarbeit im Land Brandenburg ist und wie deren Akteure dazu beitragen, Brandenburg touristisch, werbemäßig und wirtschaftlich zu fördern.