In Brandenburg sind rund 9.000 Menschen – Frauen, Männer und Jugendliche – allein oder organisiert in Vereinen damit befasst, die Entwicklung in ihrer Heimat festzuhalten bzw. deren Geschichte aufzuarbeiten. Die von ihnen uneigennützig und gemeinnützig geleistete Tätigkeit wird von den offiziellen Stellen und von beruflich mit der Geschichte befassten Personen und Einrichtungen kaum wahrgenommen und wenn doch, dann niemals in ihrer Gesamtheit.

Mit diesem Blog wird ein weiterer Versuch unternommen, sichtbar zu machen, wie umfangreich die Ehrenamtliche Geschichtsarbeit im Land Brandenburg ist und wie deren Akteure dazu beitragen, Brandenburg touristisch, werbemäßig und wirtschaftlich zu fördern. Zugleich leisten sie mit ihrer Arbeit einen gewichtigen Beitrag gegen die Ausbreitung radikaler Tendenzen – politisch, religiös – sozial. Und sie sind – wie all die anderen, die basisdemokratische Arbeit leisten – die eigentlichen Repräsentanten Brandenburgs, nicht die im Landtag auf den Regierungsbänken sitzenden Abgeordneten und die von unseren Steuergeldern finanzierten Führungskräfte der Ministerien.